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Es wird nicht einfach gegen einen starken Gegner aus Mannheim

Es wird nicht einfach gegen einen starken Gegner aus Mannheim

Am Samstag, 16.10.2021 um 16:30 Uhr, erfolgt der Anwurf zum Spiel in der Regionalliga zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und der SG Mannheim. Beim Heimspiel in der Barbarossahalle muss endlich der Knoten platzen und die Mannen um Coach Mario Coursey wollen den ersten Sieg einfahren. Hier nun den Bericht aus der Rheinpfalz:

Neuzugänge machen Fortschritte, liegen aber hinter den Erwartungen zurück – SG Mannheim hat zwei Topscorer aufzubieten

Nach drei Niederlagen in Folgen stehen die Regionalliga-Basketballer des 1. FC Kaiserslautern am Samstag (16.30 Uhr/Barbarossahalle) gegen die gut aus den Startlöchern gekommene SG Mannheim unter Zugzwang.
„Wir müssen darauf setzen, dass wir unsere Lektion gelernt haben“, sagt Trainer Mario Coursey mit Blick auf die jüngste Niederlage in Saarlouis, wo seine Mannschaft trotz einer guten Offensivleistung erneut das Nachsehen hatte. Satte 90 Punkte waren zu wenig, um aus dem Saarland einen Sieg zu entführen. Dass die Roten Teufel der Musik hinterherlaufen, liegt auch daran, dass die beiden Neuzugänge Victor Onwudiwe und Gregory Tchernev-Rowland bislang noch nicht wie erhofft eingeschlagen haben. „Sie machen Fortschritte“, findet ihr Trainer. „Gerade von den beiden haben wir uns mehr erhofft und fordern auch mehr“, stellt die Sportliche Leiterin Kerstin Coursey klar. „Es ist ein junges Team mit enormem Potential, das aber noch sehr viel lernen muss. Die ersten Hälften der Spiele sahen bislang gut aus, daran müssen wir anknüpfen“, fordert sie.

Die Lichtblicke

Joseph Feraci zählt mit seinen 25 Jahren zu den erfahrensten Spielern im Team. Der 1,80-Meter große Aufbauspieler erzielte beim 90:106 in Saarlouis starke 28 Punkte. Ein gutes Spiel zeigte auch Rückkehrer Mathias Groh. Der ehemalige Jugendnationalspieler erzielte 18 Punkte und angelte sich neun Rebounds. Youngster Daniele Munguillon (15) und Eigengewächs Max Herzog (10) trafen ebenfalls zweistellig – darauf lässt sich aufbauen. „Wir hoffen, dass die Jungs gegen Mannheim den ersten Sieg holen. Wir müssen besser ausboxen und rebounden“, fordert Kerstin Coursey mehr Einsatz im Kampf um den Ball.

Achtung vor Ingram

Des weiteren gelte es, SG-Topscorer Jeremy Ingram so wenig offene Würfe wie möglich zu gestatten. Der US-Amerikaner führte die SG in der Spielzeit 2017/18 zum Aufstieg in die Erste Regionalliga. Das gleiche Kunststück gelang ihm ein Jahr später mit dem TV Idstein. Von dort zog es ihn zum VfL Bensheim, mit dem er ebenfalls den Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse schaffte. Der im westpfälzischen Landstuhl beheimatete US-Amerikaner weiß also, wie Aufstieg geht. Ihm zur Seite steht mit Alexander Kuhn ein gebürtiger Mannheimer, bei dem in jungen Jahren alles auf eine schillernde Profikarriere hindeutete. Kuhn spielte drei Jahre lang in der Nachwuchsbundesliga (NBBL) und trainierte mit 17 schon beim damaligen Zweitligisten USC Heidelberg mit. Ausgerechnet in dem Spiel, in dem er von einem eigens aus den USA angereisten College-Trainern unter die Lupe genommen werden sollte, verletzte er sich nach wenigen Minuten schwer, der Traum vom Profitum war geplatzt. Später ging Kuhn noch einmal in der Zweiten Bundesliga ProB für Speyer auf Korbjagd. Die Rückkehr nach Mannheim vor fünf Jahren war eine Herzenssache, Studium und Beruf standen da längst im Vordergrund. Gemeinsam mit Topscorer Ingram (31, Punkte) erzielte Kuhn (25,8) bislang mehr als die Hälfte aller SG-Punkte.
Die Defensive der Westpfälzer muss sich also auf einen arbeitsreichen Nachmittag einstellen.

Quelle: Die Rheinpfalz, 15.10.2021, Karsten Kalbheim

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